Ausbildung beim GWU: Zwei Azubis berichten

Jana Danzer (23) und Bjarne Wegner (21) sind angehende Immo-Kaufleute im zweiten und dritten Lehrjahr. Ihr (Fach-)Abi haben sie in Kappeln und Eckernförde gemacht. Als es Zeit wurde, die eigene berufliche Zukunft zu planen, waren den beiden drei Dinge wichtig: Abwechslung, Sicherheit und eine gute Perspektive. Warum beide ihre Entscheidung noch immer für goldrichtig halten? Wir haben sie ausgefragt!

Warum die Immobilienwirtschaft?

Jana Danzer muss nicht lange überlegen: „Immobilienkauffrau ist ein Berufsbild mit Zukunft. Ein Zuhause brauchen die Leute immer.“ Dass ihr nach den drei Lehrjahren die verschiedensten Tätigkeitsbereiche offenstehen, ist ein weiterer wichtiger Punkt. „Die Ausbildung ist eine sehr gute Basis, später kann ich mich durch Weiterbildungen spezialisieren.“

Zum Beispiel auf eine eher technische Tätigkeit in der Entwicklung von Bauprojekten. Oder auf einen Job im Rechnungswesen. Nicht zu vergessen: die Vermietung.

„Besonders in der Vermietung und der Kundenbetreuung steht der Kontakt mit Menschen im Vordergrund“, berichtet Bjarne. „Das macht die Arbeit sehr abwechslungsreich, jeder Tag ist anders.“ Kein Wunder, dass es die Abteilung Wohnen & Vermietung dem jungen Mann besonders angetan hat.

Auch die technische Abteilung steht bei Bjarne hoch im Kurs – ebenso wie bei Jana. Hier entwickeln Bauleiter, Architekten und andere Spezialisten Neubau- und Modernisierungsprojekte. „Man ist viel unterwegs“, erklärt sie. Ein weiterer Pluspunkt? „Wir Azubis können von Anfang an mitwirken und sehen, wie sich Projekte entwickeln.“

GWU Eckernförde: unsere Auszubildende zur Immobilienkauffrau Jana Danzer

Ausbildung oder Studium?

Eine wichtige Frage für viele (Fach-)Abiturienten. „Mir war es wichtig, dass ich eigenes Geld verdiene“, erinnert sich Bjarne, „und unabhängiger werde vom Elternhaus.“ Im Sommer schließt er seine Ausbildung ab – und wird übernommen, so wie die meisten Azubis beim GWU. Sein Plan: „Ich möchte erst einmal arbeiten und dann vielleicht den Fachwirt machen, dafür brauche ich ein Praxisjahr.“

Und Jana? „Eine Ausbildung schließt ein späteres Studium ja nicht aus“, findet sie. „Diese Option halte ich mir offen.“ Ihr Vorteil: Nach drei Jahren im Job weiß sie besser um ihre Stärken und Vorlieben. So lässt sich ein Studiengang gezielter einschätzen und auswählen.

„Nach drei Jahren Ausbildung kann ich ein Studium jederzeit anschließen – und passgenauer auswählen.“

Wegziehen oder bleiben?

In einen neuen Lebensabschnitt zu starten – und (erst einmal) in der gewohnten Umgebung zu bleiben, das ist vielen Azubis wichtig. Auch für Jana. „Vieles ist neu. Die Arbeit, die Menschen. Doch es bleibt Heimat.“

Zur GWU-Zentrale am Lorenz-von-Stein-Ring haben es beide Azubis nicht weit, ca. 30 Minuten mit dem Auto. „Und im Vergleich zu Kiel müssen wir nicht lange nach Parkplätzen suchen“, lächelt Bjarne. Auch er schätzt die vertraute Atmosphäre in und um Eckernförde, zum Beispiel den freundlichen Schnack, wenn er GWU-Mitgliedern in der Fußgängerzone begegnet.

Gleichzeitig kommen beide Azubis viel im Landkreis herum, besuchen Baustellen und sind für Besichtigungstermine an den verschiedenen GWU-Standorten. Der Blick über den Tellerrand lässt sich beim GWU praktisch gar nicht vermeiden – schon allein wegen der breit gefächerten Tätigkeitsfelder.

Großes oder kleines Unternehmen?

„Das Besondere beim GWU Eckernförde ist die Kombination aus Vertrautheit und Vielseitigkeit“, findet Bjarne. Mit knapp 30 Mitarbeitern ist das GWU ein mittelständisches Unternehmen, jeder kennt jeden. „Wir haben feste Ansprechpartner. Der Personalleiter und die jeweiligen Sachbearbeiter oder Leiter aus den Fachabteilungen sind immer für uns da.“ Sie beantworten Fragen, führen an neue Aufgaben heran, geben Feedback und vermitteln Fachwissen. „Zum Beispiel, wenn es im Rahmen von Neubauprojekten um das Thema gefördertes Wohnen geht“, berichtet Jana.

Zu entdecken gibt es viel für die Azubis. „Die Tätigkeiten des GWU und seiner Tochterunternehmen sind sehr breit gefächert“, erklärt Bjarne. „Es gibt einen Servicebetrieb für diverse Handwerkerleistungen, eine Abteilung für Bauträgergeschäfte oder die Verwaltung für GWU-Wohnungen und Fremdimmobilien.“

Das gesamte Spektrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft entdecken und kennenlernen – in einem kollegialen Arbeitsumfeld mit festen Ansprechpartnern: „Diese Kombination ist ein großes Plus für mich“, betont Jana.

Unser Azubi zum Immobilienkaufmann Bjarne Wegner

„Vieles ist neu. Die Arbeit, die Menschen. Doch es bleibt Heimat.“

Andere wichtige Punkte?

„Es ist toll, wenn man seine ersten Herausforderungen meistert.“ Jana erinnert sich an die Übergabe einer Wohnung. „Die neue Mieterin war überglücklich, da freut man sich einfach mit!“ Wohnungen zu übergeben und abzunehmen, gehört zu den klassischen Aufgaben, an die unsere Azubis nach und nach herangeführt werden.

Doch es gibt auch deutliche Unterschiede zu anderen Wohnungsunternehmen. Zum Beispiel in Form der digitalen Angebote des GWU. „Das Serviceportal ist schon etwas Besonderes, die Abläufe sind sehr modern“, erklärt Jana. „Für uns ist das sehr gut, schließlich wird Know-how im digitalen Bereich auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger.“ Bjarne ergänzt: „Wir merken in der Berufsschule, dass viele Azubis solche Produkte noch nicht kennen.“

Apropos: Für den obligatorischen Blockunterricht geht es für alle Immo-Azubis aus Schleswig-Holstein an die Berufsschule nach Bad Malente. Ein Internat. „Ob wir pendeln oder lieber vor Ort übernachten, entscheiden wir“, erklärt Bjarne, der vier seiner fünf Unterrichtsblöcke im Internat verbracht hat. „Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber ich habe mich schnell eingelebt.“ Untergebracht sind die Schülerinnen und Schüler in Doppelzimmern, die Kosten für Verpflegung und Unterkunft trägt das GWU.

 

Aber was ist eigentlich mit Corona?

„Die Mitarbeiter und Azubis arbeiten möglichst im Homeoffice“, erklärt Jana. Um den reibungslosen Betrieb im Unternehmenssitz zu gewährleisten, sind aber auch Kolleginnen und Kollegen vor Ort. „Natürlich gilt die Maskenpflicht, wenn wir über die Gänge laufen. Ein Vorteil beim GWU ist, dass alle ein eigenes Büro haben – auch die Azubis.“ Und der Blockunterricht? „Findet derzeit virtuell statt. Auch Skripte und Arbeitsmaterial können wir uns herunterladen.“

Wir danken Jana und Bjarne ganz herzlich für ihre Zeit!

Solltet ihr noch Fragen haben rund um die Ausbildung beim GWU, freut sich unser Personalleiter Hendrik Wehmeier auf eine E-Mail oder einen Anruf!